Hinweise zum Bericht Stornoquoten bei Gesellschaften

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Hinweise zum Bericht Stornoquoten bei Gesellschaften

Beitragvon ASAsoft-Support » Mi 23. Jul 2008, 16:41

Verfasst am: 04.01.2008, 19:14 Titel: Hinweise zum Bericht Stornoquoten bei Gesellschaften
(aus altem Forum übernommen)
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Mit dem Update 7.00.310 wurde ein Stornoquotenbericht integriert. Hier nun ein paar Hinweise für den Weg zu plausiblen Stornoquoten:

(Zu beachten Sind natürlich auch die bisher gewohnten und korrekten Provisionsbuchungen zu den Kundenverträgen.)

Erfassen Sie wie gewohnt immer die erste Provision eines Vertrages mit einer Bewertungssumme (bei Leben die Wertungssumme der Gesellschaft, bei Sach den Jahresnettobeitrag und bei Kranken den Monatsbeitrag) und mit einem Produktionsdatum.

Courtagen bzw. Folgeprovisionen werden NICHT mit einem Produktionsdatum erfasst, dort ist es demnach auch nicht notwendig, Bewertungssummen zu erfassen.

Sobald ein Vertrag von der Gesellschaft ganz oder teilweise rückbelastet wird, erfassen Sie diese Bewertungssummen dann dafür mit einem Minuszeichen und dem Produktionsdatum (Stornodatum oder Antragsdatum, wie Sie mögen).

Bei Sachversicherungen:
Ein Kunde zahlt im Jahr 800€. Egal, welche Zahlweise er hat, die Bewertungssumme ist 800€. Wenn der Vertrag rückbelastet wird, beispielsweise mit 320€, weil der Vertrag vorzeitig endet, erfassen Sie die Stornobelastung mit -320€ in der Bewertungssumme Gesellschaft und einem Produktionsdatum, das Gleiche dann bei Provisionsgrundlage usw.). Generell bei Sachversicherungen erfassen Sie NUR negative Bewertungssummen mit Produktionsdatum, wenn der Vertrag während des ersten Jahres bereits beendet wird. Ansonsten gibt es bei der Stornoquote ein denkbar schlechtes Bild.

Bei Kranken- und Lebensversicherung/BU usw.:
Wird ein Vertrag vorzeitig beendet, wird die Gesellschaft an Sie den Vertrag rückbelasten und gibt Ihnen auch eine negative Wertungssumme in der Abrechnung an. Diese tragen Sie mit Minuszeichen in das Feld Bewertungssumme mit einem Produktionsdatum ein (das Gleiche bei Provsionsgrundlage usw.). Bei diesen Versicherungsarten sollten generell immer die AP-Rückbelastungen als Storno mit Produktionsdatum erfasst werden, solange sich der Vertrag noch in der Stornohaftung befindet. Es sei denn, es handelt sich um rückbelastete Dynamiken oä.
ASAsoft-Team

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